Kindergarten St. Maria Kappelrodeck-Waldulm
Öffnungszeiten für Kinder über 3 Jahren
Regelbetreuung ab 3 Jahren (RB):
Montag - Freitag 8.00 Uhr- 12.30 Uhr
Montag- Donnerstag 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Erweiterte Öffnungszeit (VFRB):
Montag- Freitag 7.15 Uhr - 12.45 Uhr
Montag- Donnerstag 14.00 Uhr - 17.00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeiten (VÖ):
Montag- Freitag 7.15 Uhr - 14.15 Uhr
Mischform möglich: 2 bzw. 3 Tage ERG oder 2 bzw. 3 Tage VÖ
Öffnungszeiten für Kinder unter 3 Jahren
Regelbetreuung unter 3 Jahren (RB):
Montag - Freitag 7.45 Uhr - 12.45 Uhr
Ein zentrales Fundament unserer Arbeit ist die bedürfnisorientierte Erziehung. Wir begegnen jedem Kind wertschätzend und auf Augenhöhe. Partizipation ist für uns selbstverständlich. Kinder dürfen mitentscheiden, ihre Meinung äußern und ihren Alltag aktiv mitgestalten. So erleben sie Selbstwirksamkeit und entwickeln Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Unser naturpädagogisches Profil prägt den Alltag in besonderer Weise. Natur ist für uns Lern- und Lebensraum zugleich. Bei wöchentlichen Naturtagen entdecken die Kinder Wald und Wiese, beobachten Tiere und Pflanzen und sammeln unmittelbare Erfahrungen mit den Elementen. Unsere Hochbeete werden gemeinsam gepflegt – vom Säen über das Gießen bis zur Ernte. Dabei erleben die Kinder Kreisläufe der Natur und übernehmen Verantwortung. Auch unser Außengelände verstehen wir als zusätzlichen Bildungsraum, der den Kindern jederzeit zur Verfügung steht und vielfältige Bewegungs- und Entdeckungsmöglichkeiten bietet.
Feste wöchentliche Angebote strukturieren unseren Alltag im Stammhaus:
- Montag: Bildungshaus
- Dienstag: Naturtag
- Mittwoch: Forscherzeit und Bewegungsangebot
- Donnerstag: Farbengarten
- Freitag: Bewegungsangebot
Zusätzlich bieten wir immer wieder bedürfnisorientierte Angebote, die sich an den Interessen der Kinder orientieren, wie zum Beispiel Yoga, Trommeln oder kreative Projekte.
Die Elternarbeit ist für uns eine wesentliche Säule unserer Arbeit. Wir verstehen uns als Partner der Eltern im Bildungs- und Erziehungsprozess. Der Austausch zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften ist entscheidend, um die Bedürfnisse der Kinder bestmöglich zu erkennen und zu fördern. Durch Elterngespräche, Entwicklungsgespräche und Elternabende fördern wir die Zusammenarbeit und schaffen eine vertrauensvolle Basis.
Unsere Kindertageseinrichtung ist ein lebendiger Ort des Lernens, Entdeckens und Wohlfühlens.
Im Stammhaus können 61 Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt begleitet werden. Hier arbeiten wir nach dem offenen Konzept. Das bedeutet: Die Kinder können ihren Interessen folgen und verschiedene Bildungsräume selbstbestimmt nutzen.
In der Zauberwerkstatt können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen – malen, gestalten, experimentieren und eigene Ideen verwirklichen. In der Bauinsel entstehen mit unterschiedlichen Baumaterialien fantasievolle Bauwerke, während im Fantasiereich Rollenspiele zum Leben erwachen und Kinder in andere Welten eintauchen können. Unser Hof bietet den Kindern Raum für Bewegung und Naturerfahrungen. Hier können sie spielen, klettern und die Natur mit allen Sinnen entdecken. Im Bistro haben die Kinder die Möglichkeit, selbstständig zu essen. Es ist ein Ort, an dem sie nicht nur gemeinsam Mahlzeiten einnehmen, sondern auch Verantwortung für ihr eigenes Wohl übernehmen können. Hier wird das Zubereiten eines gemeinsamen Frühstücks einmal pro Woche zu einem besonderen Erlebnis. Das Bistro fördert das Miteinander und bietet einen Raum, in dem gemeinsames Essen und soziale Interaktionen im Mittelpunkt stehen.
So schaffen wir vielfältige Erfahrungsräume, in denen Selbstständigkeit, Neugier und Freude am Lernen wachsen.
Unsere Außengruppe „Fuchsbau“ begleitet die Jüngsten im Alter von einem bis drei Jahren in einem geschützten, liebevollen Rahmen. Hier stehen Geborgenheit, erste soziale Erfahrungen und das spielerische Entdecken der Welt im Mittelpunkt.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist die kontinuierliche Auseinandersetzung im Team mit dem Thema Kinderschutz. Das Wohl der Kinder steht für uns an erster Stelle. Wir arbeiten auf Grundlage eines Schutzkonzeptes, reflektieren regelmäßig unsere Haltung und unser pädagogisches Handeln und nehmen unsere Verantwortung als sichere Bezugspersonen sehr ernst. Durch Fortbildungen und fachlichen Austausch stärken wir unsere Handlungssicherheit und sorgen dafür, dass Kinder bei uns einen geschützten Raum erleben, in dem ihre Rechte gewahrt werden.
Darüber hinaus beschäftigen wir uns fortlaufend mit neuen pädagogischen Ansätzen und aktuellen Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung. In Teamsitzungen, Arbeitskreisen und Weiterbildungen reflektieren wir unsere Praxis, entwickeln unsere Konzeption weiter und bleiben offen für neue Impulse. So stellen wir sicher, dass unsere Arbeit fachlich fundiert, zeitgemäß und zugleich individuell auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist.
So verstehen wir unseren Kindergarten als einen Ort, an dem Kinder mit Freude wachsen, sich angenommen fühlen und in ihrer Einzigartigkeit gestärkt werden.
