Die Highlights der 30. Festwoche klassischer Musik stehen fest. Dem großem Jubiläum geschuldet gibt es dieses Jahr ein paar Änderungen - so wird sich die XL-Festwoche über 4 Monate dehnen und es stehen 5 Konzertangebote zur Verfügung.
30. Jubiläums-Festwoche klassischer Musik in Oppenau
29.06.2026 |
Gleich als erstes Konzert der "Festwoche" kommt am Sonntag, 13. September um 19 Uhr das a-capella Starensemble aus England, VOCES8, zum zweiten Mal nach Oppenau!
Das britische Vokalensemble VOCES8 wurde 2023 für einen Grammy nominiert. Die Popularität der acht Sänger:innen, vor allem beim jungen Publikum, ist bemerkenswert. Ihre Musikvideos haben hunderttausende Aufrufe, die Alben wurden millionenfach gehört. Und trotzdem besteht Einigkeit, dass ein Liveauftritt von VOCES8 alle Aufnahmen noch übertrifft. Sie begeistern mit einer überzeugenden Kombination aus musikalischem Können, klanglichem Reiz und mitreißender Bühnenpräsenz.
Einen weiteren festlichen Höhepunkt der diesjährigen Festwoche klassischer Musik erwartet das Publikum im zweiten Konzert: Der Bach-Chor Ortenau präsentiert unter der Leitung von Thomas Strauß am Sonntag, 27. September um 19 Uhr ein außergewöhnliches Konzert mit barocker Strahlkraft und einer mit Spannung erwarteten Uraufführung.
Im Zentrum des ersten Konzertteils steht die festliche „Ode zum Cäcilientag“ von Georg Friedrich Händel – ein prachtvolles Werk zu Ehren der heiligen Cäcilia, der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Händels Komposition entfaltet in eindrucksvollen Chören und ausdrucksstarken Arien die ganze Klangfülle barocker Musiksprache und würdigt die schöpferische Kraft der Musik in all ihren Facetten.
Einen besonderen Akzent setzt im zweiten Teil des Abends die Uraufführung der „Missa in honorem Sancti Ioannis“, einer Messkomposition aus der Feder von Thomas Strauß. Mit diesem neuen Werk erweitert der Dirigent und Komponist das Repertoire geistlicher Chormusik um eine zeitgenössische Klangsprache, die liturgische Tradition mit persönlicher Tonsprache verbindet. Erwartet wird eine facettenreiche Komposition, die Chor, Solisten und Instrumentalensemble gleichermaßen fordert und die spirituelle Tiefe des Messtextes eindrucksvoll zum Ausdruck bringt.
Mit diesem Konzert setzt die Festwoche klassischer Musik einen glanzvollen Akzent und verspricht einen Abend voller musikalischer Intensität, Feierlichkeit und künstlerischer Entdeckungen.
Das gleiche Programm wird als Vorkonzert in der Hl.-Kreuz-Kirche in Offenburg zu hören sein - am Samstag, 26. September um 19 Uhr.
Im Orgelkino-Programm steht mit "Goldrausch" ein 1958 zu einem der 12 besten Filme gekürten Stummfilm-Klassiker und bis heute populärsten Film von und mit Charlie Chaplin, am Freitag, 2. Oktober um 20 Uhr. Simultan dazu werden die effektvollen und ausdrucksstarken Orgelimprovisationen von Johannes Mayr zu hören sein.
Über Goldrausch ist Charles Chaplins berühmte Aussage überliefert: "Mit diesem Film möchte ich in Erinnerung bleiben." 1998 wurde diese einzigartige Komödie in die Liste der 100 besten amerikanischen Filme aller Zeiten gewählt.
Für Orgelbegeisterte bietet Johannes Mayr an diesem Tag auch noch ein Improvisationsseminar, zu dem sich jeder/ jede der Erfahrung im Orgelspiel hat egal ob Profi oder Laie gerne anmelden kann. Nähere Infos unter www.festwoche.info.
Der Kinderchor Oppenau feiert auch sein 30‑jähriges Bestehen mit einer besonderen Musicalaufführung:
Am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr präsentiert der Chor gemeinsam mit der Pfarrband Inshalla unter der Leitung von Martina Strauß das mitreißende und spannende Musical „Die Schöpfung – wunderbar gemacht?“ in der katholischen Kirche Oppenau. Der Eintritt ist frei. Der Kinderchor dankt für eine Spende.
Am Sonntag, 15. November, um 17 Uhr präsentiert der Chor gemeinsam mit der Pfarrband Inshalla unter der Leitung von Martina Strauß das mitreißende und spannende Musical „Die Schöpfung – wunderbar gemacht?“ in der katholischen Kirche Oppenau. Der Eintritt ist frei. Der Kinderchor dankt für eine Spende.
Lassen Sie sich inspirieren von der Interpretation der Weihnachtsbotschaft vom Frieden durch Margot Käßmann, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, musikalisch begleitet von dem Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen und seinem Begleiter Thomas Strauß am Klavier, im Abschlusskonzert der Festwoche am 2. Advents-Wochenende, Samstag, 5. Dezember um 19 Uhr.
»Es gibt sie, die kleinen Leute, die in Liebe zusammenhalten, wie Josef und Maria. Botschafter wie die Hirten, alle, die gegen allen Augenschein Hoffnung wachhalten, dass es ganz anders sein könnte. Die gelehrten Sterndeuter, die mehr sehen als das Auge sieht. Eine Hoffnung darauf, dass Gott diese Welt nicht allein lässt.« Margot Käßmann
Die Gedanken von Margot Käßmann nehmen uns mit in die aufregende Welt des Friedens. Friede auf Erden – das ist die Verheißung, die immer noch über unserer Zeit liegt. Schon die Stimme eines Engels auf den Feldern von Bethlehem verkündete den Hirten diese Botschaft. Nur eine schöne Geschichte? Der Friede, den der Engel verspricht, ist ein Friede auf der Grundlage von Würde, Respekt, ja Liebe. Das wird heute genauso belächelt wie zu den Zeiten, in denen Jesus gelebt hat.
Margot Käßmann interpretiert die Weihnachtsbotschaft vom Frieden als eine Geschichte der Hoffnung und des Gottvertrauens, eine Ermutigung, auch heute der Resignation zu widerstehen. Hans-Jürgen Hufeisen verschafft ihren Gedanken mit seiner Flötenmusik einen eigenen Klangraum. Er bringt dabei auch vertraute Melodien überraschend neu zum Klingen, zusammen mit seinem Begleiter Thomas Strauß am Klavier.
Weitere Infos unter www.festwoche.info. Kartenbestellung unter https://karten.festwoche.info/.